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Wandel der Webinterfaces wegen Place Shifting

Bis vor wenigen Jahren galt es eine Website bzw. eine webbasierte Applikation auf möglichst den gängigen Browsern und Betriebssystemen lauffähig zu machen. Dies ist auch heute noch so, es kommt jedoch vermehrt eine neue Konstante dazu: der Ort der ‘Konsumation’ bzw. der Bedienung des Interfaces. Heute browsen wir in der U-Bahn oder bestellen in Starbucks die neuesten Songs via iPhone, und das ganze meist in einer - im Vergleich zu den grossen Flachbildschirmen - relativ kleinen Auflösung. Und es fehlen zur Bedienung meist Keyboard und Maus.

Dave Shea spricht in seinem Artikel ‘The web beyond the desktop’ von Place Shifting:

[...] as the place and time of web usage changes, so too do conditions and constraints. Interacting with a smaller device may not be as easy as interacting with a desktop. Lighting and viewing conditions are not equal between indoor and outdoor environments. And a desktop assumes the user’s attention, but other contexts may critically divide attention.

So gilt es, für die Entwicklung einer Web-Applikation folgende Punkte genauer anzuschauen:

  • Wo wird sie konsumiert bzw. bedient (im Auto, zuhause auf dem Sofa,…)
  • Für welche Auflösung soll die Applikation optimiert werden?
  • Ist die Applikation bzw. der Benutzerkreis dermassen (finanziell) wichtig, dass sie für diverse Oberflächen optimiert werden muss (Beispiel: Facebook)

Es wird klar, dass hier für die Zukunft eine variablere Lösung für Kreation und die spätere Benutzung gefunden werden muss. Nach Dave Shea wird es einen Wandel geben hin zu universellen Sites und Applikationen:

[...] an awareness of the increasingly diverse methods and devices that people will be using to interact with the web is a fundamental first step toward building truly universal sites and applications.

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