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Archiv für die Kategorie ‘Theorie’

Wandel der Webinterfaces wegen Place Shifting

1. Mai 2008

Bis vor wenigen Jahren galt es eine Website bzw. eine webbasierte Applikation auf möglichst den gängigen Browsern und Betriebssystemen lauffähig zu machen. Dies ist auch heute noch so, es kommt jedoch vermehrt eine neue Konstante dazu: der Ort der ‘Konsumation’ bzw. der Bedienung des Interfaces. Heute browsen wir in der U-Bahn oder bestellen in Starbucks die neuesten Songs via iPhone, und das ganze meist in einer - im Vergleich zu den grossen Flachbildschirmen - relativ kleinen Auflösung. Und es fehlen zur Bedienung meist Keyboard und Maus.

Dave Shea spricht in seinem Artikel ‘The web beyond the desktop’ von Place Shifting:

[...] as the place and time of web usage changes, so too do conditions and constraints. Interacting with a smaller device may not be as easy as interacting with a desktop. Lighting and viewing conditions are not equal between indoor and outdoor environments. And a desktop assumes the user’s attention, but other contexts may critically divide attention.

So gilt es, für die Entwicklung einer Web-Applikation folgende Punkte genauer anzuschauen:

  • Wo wird sie konsumiert bzw. bedient (im Auto, zuhause auf dem Sofa,…)
  • Für welche Auflösung soll die Applikation optimiert werden?
  • Ist die Applikation bzw. der Benutzerkreis dermassen (finanziell) wichtig, dass sie für diverse Oberflächen optimiert werden muss (Beispiel: Facebook)

Es wird klar, dass hier für die Zukunft eine variablere Lösung für Kreation und die spätere Benutzung gefunden werden muss. Nach Dave Shea wird es einen Wandel geben hin zu universellen Sites und Applikationen:

[...] an awareness of the increasingly diverse methods and devices that people will be using to interact with the web is a fundamental first step toward building truly universal sites and applications.

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Die Elemente der User Experience

1. Mai 2008

Jesse James Garrett liefert in seinem PDF eine hervorragende Übersicht darüber, was UX ausmacht und wie die diversen Ebenen zusammenspielen. Die Schwierigkeit der Experience liegt nach seinen Aussagen heute darin, dass das Web in zweierlei Hinsicht genutzt wird: als Software Interface und als Hypertext System. Diese beiden Ausprägungen stellt er gekonnt gegenüber und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

The Elements of User Experience

Die Grafik wurde u.a. in Buch ‘The Elements of User Experience‘ veröffentlicht. PDF herunterladen

[via del.icio.us]

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